Erntetagebuch 2026
Die Natur bestimmt den Rhythmus unserer Chaga-Ernte. Jeder Fund ist anders und jeder Erntetag erzählt seine eigene Geschichte. Mit unserem Erntetagebuch möchten wir euch an unserer Wildsammlung teilhaben lassen und zeigen, wie die Chaga-Ernte in den Wäldern Skandinaviens wirklich aussieht – ehrlich, naturverbunden und ohne Inszenierung.
24. Juli 2026 – Der erste Fund nach mehreren Tagen
Mehrere Tage waren wir unterwegs, ohne einen einzigen Chaga zu finden.
So ist die Wildsammlung. Die Natur lässt sich nicht planen und genau das macht sie für uns so besonders. Jeder Erntetag verläuft anders und manchmal braucht es Geduld.
Als wir diesen Chaga schließlich an einer Birke entdeckten, war die Freude riesig. Solche Momente erinnern uns jedes Mal daran, warum wir diesen Weg gewählt haben.
Der Chaga durfte viele Jahre an diesem Baum wachsen. Deshalb entnehmen wir immer nur einen Teil und lassen genügend Material zurück, damit sich der Pilz weiterentwickeln kann. Am Ende dieses Tages sind wir mit großer Dankbarkeit nach Hause gefahren – nicht wegen der Menge, sondern weil wir wieder einmal erleben durften, wie großzügig die Natur sein kann.